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  1. #1
    wertlos
    Zuschauer

    Daumen runter wie mit den Gedanken umgehen...

    Hallo,

    erstmal möchte ich kurz etwas ausholen: Ich bin seit gut 10 Jahren essgestört und hatte es die letzten Jahre weitgehend im Griff. Das letzte halbe Jahr ist wieder sehr stark ausgeartet und auch eine Sportsucht hat sich entwickelt.
    Ich nehme nur noch sehr gezielt, sprich einmal wöchentlich Nahrung zu mir und trinke auch nichts in den Fastentagen (auch kein Wasser). Sprich mein Körper bekommt nur einmal in der Woche 1x am Tag Essen sowie Flüssigkeit. Das es nicht gesund ist, ist mir durchaus bewusst, aber der Wunsch einfach komplett leer zu sein ist derzeit extrem stark.

    Habe jetzt natürlich auch einiges abgenommen in den letzten Monaten und bin nun im UG. Sehe ein das es so auf Dauer nicht weiter gehen kann und habe mich auch schon in einer Klinik angemeldet. Leider sind die Wartezeiten doch etwas länger und so muss ich wohl noch eine Weile "so leben".

    In den letzten 3 Wochen kam es nun leider schon 2 mal vor, dass ich ins KH musste weil mein Körper bzw. meine Nieren nicht sehr erfreut waren. Und gerade beim letzten Mal, meinte der Arzt das ein Organversagen quasi vorprogrammiert ist, wenn ich nicht schleunigst besser auf mich achte.
    Das hat mir schon etwas Angst gemacht, zwar ist der Drang Leer zu sein extrem, aber irgendwie habe ich auch Ängste. Nun habe ich mir fest vorgenommen zumindest ein klein wenig besser für mich zu sorgen. Ich merke ja selber, dass langsam der Speicher mehr als leer ist und mein Körper nicht mehr kann...

    Aber wie soll ich mit den sch.... Gedanken umgehen? Ich komme mir so verlogen vor mich als essgestört oder so zu bezeichnen, allein schon wenn ich daran denke öfter zu Essen und/oder trinken. Der Gedanke daran reicht schon, damit ich das Gefühl habe, hey du bist echt fett und du versaust dir gerade alles. Ich muss es nicht mal umsetzen, schon hat sich meine ganze Ansicht zu dem Thema gewandelt und ich fühl mich so gar nicht mehr "Recovery" bedürftig. Was will ich denn, wenn ich jetzt ja eh so viel esse (obwohl ich nur den Gedanken daran gefasst habe), sowas wie du, nennt man doch nicht Magersüchtig... usw.
    Ich komme mit den Gedanken echt nicht klar, ich würde dann viel lieber nur noch mehr Sport machen und noch weniger essen. Alles noch extremer und noch krasser, weil ich ja jetzt schon "soweit bin" das ich ernsthaft daran denke, mehr zu essen und so....

    Das ist so ein Bullshit, genauso wie es bescheuert ist jeden Tag Sport zu machen, wenn man nur einmal die Woche etwas zu sich nimmt. Immer mehr wollen, nie ist es genug, menno....

    Ich dachte mir ich versuch es jetzt mal damit das ich ein 2. Mal in der Woche esse bzw. zumindest versuche zu trinken. Komme mir so schlecht vor bei dem Gedanken...
    Zumindest diese Woche wäre das halt das Ziel, und auch das ich den Sport nicht so ausarten lasse (also nicht mehr als 1h am Tag).

    Ist es legitim, als "Magersüchtige" mal eine Woche quasi "aufzufüllen" ? Habt ihr das auch gemacht, also versucht alleine zu "recovern"? Darf/Kann ich das tun?
    (Das es mir dabei scheiße geht und ich wohl so gar nicht damit klar komm, damit muss ich wohl irgendwie versuchen zu leben... Allein der Gedanke versetzt mich in Stress und Panik, aber ich möchte irgendwie auch mal meinem Körper etwas gutes tun. Obwohl das ja relativ ist, weil es rein theoretisch nur ein Tropfen am heißen Stein ist wenn ich es jetzt schaffe einmal öfter zu essen.... egal)

    Komm mir so bescheuert vor... sorry

  2. #2
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    Avatar von Angelina
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    Hi Du


    Sehe ein das es so auf Dauer nicht weiter gehen kann und habe mich auch schon in einer Klinik angemeldet. Leider sind die Wartezeiten doch etwas länger und so muss ich wohl noch eine Weile "so leben".
    Wie stellst Du Dir das denn in einer Klinik somit vor?
    Meinst Du, dass Du dort einfach wie gewohnt weiter machen kannst?
    Wenn nicht, was denkst Du bitte, was sie Dir dort anbieten können oder werden, dass Du somit normaler trinkst und essen könntest?
    Lieben Gruß
    Angelina







    Irgendwann bist du an einem Punkt an dem du begreifst, dass du nicht mehr zu kämpfen brauchst, weil es dich nicht weiter bringt.
    Du begreifst, dass du... nichts mehr tun kannst oder musst. Du kannst nichts erzwingen, wenn du das begreifst, fällt erst alles insich zusammen und dann ist Stille.
    Und dann wird plötzlich alles leicht und leer in dir. Du fängst an los zulassen, woran du dich geklammert hast, an Hoffnungen, Menschen oder Dinge aus deiner Vergangenheit, die du so nicht akzeptieren wolltest oder konntest.
    Du begreifst, dass du all das nicht mehr ändern kannst, egal, wie sehr du daran glaubst, egal, wie sehr du es dir wünscht. Egal, wie sehr du dagegen kämpfst. Egal, wie weh es tut.
    Was geschehen soll, das geschieht Was gehen will, das geht. Was bei dir sein will, das bleibt oder kommt aus freiem Willen zu dir zurück.
    Irgendwann sind die Schmerzen und die Angst loszulassen vorbei.
    Dann befreist du dich allmählich auch von Ängsten, Schuldgefühlen und Zwängen. Von allem was DICH festhält.
    Und du gehst deinen Weg, packst deinen Koffer mit dem, was übrig blieb: Ein Koffer voller Erfahrungen, Erkenntnisse und Erinnerungen.
    Dein Weg liegt vor dir, du siehst ihn noch nicht, aber du fühlst, es ist soweit,
    Du beginnst wieder – mit dem ersten Schritt!

  3. #3
    *~*Fairy of Flower*~*

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    Hey.

    wie viel und was isst du denn an dem einen Tag in der Woche? Wie fühlst du dich an dem Tag im Gegensatz zu den Tagen an denen du nichts isst und trinkst?
    die frage ist: willst du leben? Dann solltest du jetzt etwas dafür tun!


    LG MyLove

  4. #4
    wertlos
    Zuschauer
    Hallo Ihr Zwei!

    Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Die letzten Tage waren sehr "trouble", wegen des Essens/Sport, dann noch ziemlich viel Arbeit und unerklärlich Wasser in der WHG etc.... irgendwie etwas stressig....

    Erstmal Danke das Ihr euch die Mühe gemacht habt, auf meinen Beitrag zu antworten.

    @Angelina:
    Das sind durchaus berechtigte Fragen. Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir darüber noch nicht so wirklich Gedanken gemacht habe. Mir ist klar das eine Klinik nicht wunder wirken kann, aber ich hatte doch irgendwie gehofft, dass diese Leute mir ansatzweise helfen können, das ganze wieder in "normale" Bahnen zu leiten.
    Mein Wille ist ja ansich da bzw. die Einsicht, dass es so nicht weiter gehen kann (gehen können wird). Nur ist es alleine irgendwie verdammt schwer mit dem ganzem umzugehen. Ich habe nicht wirklich Menschen mit denen ich über dieses Thema sprechen kann und dann ist es relativ qualvoll mit diesen ganzen Gedanken und quasi so ohne "zweite Meinung".

    Ich habe ja auch keine Erfahrungen wie das in einer Klinik so konkret abläuft. Wird man zum Essen gezwungen oder nicht, wie ist das wenn man nichts trinkt etc... Und ich weiß auch nicht, wie es mir dort dann so ergehen würde. Natürlich wäre es anfangs sicher mega schwer, gerade nach ein paar Tagen würde ich am liebsten sicher wieder leer sein wollen. Ach ich weiß es ja auch nicht so genau... ich weiß nur das ich allein da nicht mehr raus komme und gerade das riesen Bedürfnis habe mich jemanden anzuvertrauen und jemanden zu haben der mir etwas unter die Arme greift. Es ist einfach zu belastend alles mit sich selbst auszumachen und die ganzen Gefühle zu ertragen. Oft würde ich mir wünschen das jemand einfach zb. sagt "So heute reichen 30 Minuten Sport" und dass es dann auch einfach keine andere Wahl gibt und ich irgendwie abgelenkt werde oder so.

    Allein schaffe ich das einfach nur schwer, ich komme nicht gegen den inneren Druck an.

    @MyLove:

    auch dir Danke!

    Also ich würde mal behaupten ich esse relativ normale bzw. eher eine große Portion an diesem Tag (esse 1x abends). Ich versuche zumindest darauf zu achten, dass es mengentechnisch sowie auch hinsichtlich der Nährwerte "anständig" ist.
    Es ist also nicht nur 1 Apfel oder so, sondern schon ein normales Gericht, ab und zu schaffe ich es sogar auch warm zu essen. Wiederum ist es aber auch ein FA, also nicht unkontrolliert alles mögliche, sondern schon relativ gut durchgeplant. Auch versuche ich, sofern vorhanden, danach zu gehen auf was ich Gusto habe, bzw. sollte ich spontan etwas (vllt. auch noch dazu) wollen, dies wenn möglich umzusetzen. Ich plane auch immer relativ großzügig, weil meist einfach mehr als die Hälfte "liegen bleibt". Aber ich bin über alles was ich irgendwie schaffe froh...

    Grundsätzlich fällt meine Mahlzeit immer eher so aus: Salat (Dressing ohne Öl) mit Früchten/ Gemüse (eher Rohkost, teilweise gebraten), evtl. etwas Käse oder Hülsenfrüchte oder auch mal Wurst/Fleisch dazu, Brötchen oder Kartoffeln, versuche dann auch so Dinge wie Nüsse, Körner einzubauen. Und eine kleine süße Nachspeise darf eigentlich auch nie fehlen, obwohl es mir in letzter Zeit wahnsinnig schwer fällt soetwas zu essen ohne das mir allein schon beim Anblick übel wird... keine Ahnung. Meistens greife ich dann eher zu einem Stück Traubenzucker oder sowas in der Art...


    Ich plane halt immer ungefähr was ich essen möchte und probiere das es halbwegs ausgewogen ist. Gerade Obst und Gemüse geht relativ gut, mit so Dingen wie Fleisch bzw. richtige "Gerichte" tue ich mich etwas schwerer. Da esse ich lieber eine große Schüssel Salat, diverses Obst und Gemüse, was vielleicht auch daran liegt das mein Körper nach der "langen Durststrecke" ohnehin eher auf solche Wasserreiche Nahrungsmittel Lust hat.

    Beim Trinken nehme ich es ähnlich, sprich ich versuche an dem einen Tag "aufzuholen". Knapp 2 Liter dürfte ich schon schaffen, davon viel heißes Wasser (mag ich einfach am liebsten) und gegen Ende der Mahlzeit bzw. Tagesende auch Fruchtsäfte (weil ich da mehr "runter bekomm" ohne das ich so extrem "voll" bin bzw. es mir bei enorm großen Mengen Wasser (in relativ kurzer Zeit) den Kreislauf total zusammen schlägt - Fruchtsaft = Zucker = etwas stabilerer Kreislauf und trotzdem auch Flüssigkeit).


    Es geht mir an dem Tag, naja zwiegespalten. Einerseits freue ich mich irgendwie total aufs Essen und viel mehr noch aufs Trinken. Andererseits ist es auch extremer Stress. Ich bin meist schon 2 Tage zuvor (sofern ich geplant habe zu essen) extrem Nervös, sodass viele Zwänge enorm stark werden und ich auch so gut wie nichts mehr schlafe. Und an dem Tag selbst bin ich sowieso wie ein Hamster im Laufrad, weil irgendwie alles perfekt sein soll und andererseits macht es mir auch Panik dann wirklich etwas essen zu müssen. Würde es am liebsten nur kochen, schön anrichten und allein das würde mich eigentlich schon satt genug machen.... naja
    Aber soweit komme ich eigentlich klar, verbuche es einfach als "1x in der Woche meinem Körper etwas "gutes" tun", damit kann ich leben. Gerade wenn bzw. weil ich weiß, dass ich die Tage danach ja nicht essen/trinken muss.

    Es ist also immer ein anstrengender und langer Tag für mich, sodass ich am nächsten Tag erstmal alle Recoverygedanken verwerfe, weil ich so müde und ausgelaugt bin. Ich könnte mir bei dem "Stress" was Essen derzeit für mich ist, einfach noch nicht vorstellen es öfters zu tun. Brauche blöd ausgedrückt dann immer die "Erholungsphase" wieder... (war früher nicht so krass und ich bin mir auch sicher das es sich mit der Zeit auch wieder bessern würde, nur fehlt mir derzeit alleine dazu die Stärke...)


    Die Frage ob ich leben will, kann ich mit einem ganz klarem JA beantworten. Komischer Weise habe ich ja irgendwie auch ständig Angst, jetzt Dinge auf später zu verschieben und dann nicht mehr tun zu können, weil es auf einmal vorbei ist.
    Ich bin also auf keinen Fall suizidal.... eher im Gegenteil....

    Ich möchte ja dass alles wieder "normaler" wird, unbeschwerter und einfacher. Nur weiß ich nicht so recht wo ich anpacken soll und wie ich die Last alleine bewältigen soll. Ich nehme mir immer fest vor, diese Woche schaffst du ein weiteres Mal essen bzw. zumindest trinken, oder diese Woche machst du nur gezielt Sport. Aber der Stress was dabei ensteht ist nicht aus zu halten und dann schwanke ich wieder ins Gewohnte um, weil ich sonst echt gar nichts mehr auf die Reihe bekomme.
    Die Gedanken "Das muss jetzt echt nicht sein" bzw. beim Sport " Ach komm 10 Minuten gehen noch - und dann weitere und weitere usw." sind kaum oder besser gesagt gar nicht zu kontrollieren. Und dann fühl ich mich einfach nur noch schlecht und hippelig...



    sorry ist etwas lang geworden... ich bin mir selbst einfach nicht ganz im klarem darüber....

  5. #5
    *~*Fairy of Flower*~*

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    Hey wertlos...
    ...das klingt alles nicht gut. Ich würde dir dringend raten, dass du zu deinem Hausarzt gehst und darauf drängst dich akut einweisen zu lassen. Es muss nicht immer so lange dauern einen Platz zu bekommen. Deine aktuelle Verfassung ist für deine Gesundheit ein extremes Risiko. Du fügst deinem Körper extremen Schaden zu und da solltest du versuchen ran zu gehen. Ich denke, dass du alleine da so ohne weiteres nicht einfach raus kommst.
    Hast du Freunde/Familie? wissen die von deiner essstörung?

  6. #6
    wertlos
    Zuschauer
    Hey :-)

    und danke für deinen lieben Beitrag...

    Ähm, meine Familie weiß, dass das Essen für mich ein Thema ist. Da ich aber alleine wohne, bekommen sie das Ausmaß nur am Rande mit. Also meine Mutter sagt halt manchmal "Hey du hast aber abgenommen, dünner sollst du nicht mehr werden usw...", sie ahnt also das es teilweise nicht so gut läuft. Aber hat zum Glück da nicht so den Einblick...

    Gerade ist es etwas schwierig, sagen wir mal so, ich habe diese Woche 2x mal gegessen und keinen Sport gemacht. Und es geht mir nicht gut damit. Es fühlt sich nicht nur psychisch falsch an, sondern auch mein Körper ist damit total überfordert. Das soll jetzt kein Jammern oder sonst was sein, wie soll er auch damit klar kommen... aber gestern nach dem Essen ging es mir wirklich ultra bescheiden. War schon kurz davor den Krankenwagen zu holen, ich glaub mein Körper kann einfach echt nicht mehr gut mit Nahrung umgehen...
    Und auch wenn es jetzt der falsche Ansatz ist, werde ich versuchen bei der Menge jetzt erstmal zu bleiben. Das mit dem Sport muss ich irgendwie noch mit meinem Gewissen vereinbaren, ich möchte nicht das es wieder so extrem wird. Aber irgendwie tu ich mir schwer, mir erlauben zu dürfen, so "faul" zu sein...

    Ich weiß das ist jetzt total die falsche Richtung, aber gerade geht so vieles drunter und drüber in meinem Leben, dass ich diese eine Konstante benötige. Diese Woche habe ich ja quasi eh einen "Auffülltag" eingeschoben und ansich geht es mir mit dem 6-1-Rhythmus glaub ich ganz gut. So etwas wie gestern möchte ich nicht mehr erleben, das hat mir echt Angst gemacht.
    Sobald ich wieder etwas mehr Struktur im Leben habe, werde ich es auf jeden Fall angehen...

    LG

  7. #7
    wertlos
    Zuschauer

    Frage

    Hey... bin mal wieder lästig ... sorry


    Wie ist das jetzt eigentlich, also ich meine, wenn ich jetzt schaffe das ich mein leichtes UG (absolut im normalen Bereich) halte, dann wär es doch eigentlich egal, dass ich essgestört bin oder?
    Mir geht es relativ gut mit dem Rhythmus einmal in der Woche zu essen, das ist vom Stresspensum sowie körperlich für mich erträglich.

    Ist bzw. wäre es zwingend nötig das zu ändern? Viele Menschen fasten ja teilweise und wenn ich es schaffe damit mein Gewicht zu halten bzw. nur sehr sehr langsam ein klein wenig abzunehmen, könnte es doch auch so bleiben oder?

    Sorry für die bescheuerte Frage, ich denk mir halt gerade nur, ob es überhaupt zwingend ist, daran etwas zu verändern, wenn es doch so auch recht gut läuft. Natürlich sollte ich schauen, dass ich nicht recht viel mehr noch abnehme...
    Ich denke es wäre ansonsten eigentlich recht gut tragbar oder (körperlich gesehen etc...) ?


    lg und frohe ostern

  8. #8
    *~*Fairy of Flower*~*

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    hey.

    also. ein mal die woche etwas zu essen und zu trinken (?) ist nicht gesund. es kann gar nicht gesund sein. du verbrauchst jeden tag bei allem was du tust kalorien. und um die verbrauchen zu können musst du deinem körper energie zuführen, sonst kann er ja nichts verbrauchen. dein körper geht ja so immer an die letzten notreserven.
    fasten ist etwas ganz anderes!

    hast du eigentlich deine regel?

    also. wenn du der meinung bist, dass du gerne so weiter leben möchtest, dann mach das. keiner kann etwas daran ändern, nur du selbst. aber glaube mir, ich bin auch schon so einen weg gegangen (zwar bulimie, aber essstörung). was du deinem körper antust ist schlimm. leider merkt man das oft erst, wenn es zu spät ist.

    lg

  9. #9
    †*~*Admiss*~*†
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    @wertlos

    Ist bzw. wäre es zwingend nötig das zu ändern? Viele Menschen fasten ja teilweise und wenn ich es schaffe damit mein Gewicht zu halten bzw. nur sehr sehr langsam ein klein wenig abzunehmen, könnte es doch auch so bleiben oder?
    Ich denke MyLove hat es schon passend genug geschrieben bei Dir.

    Und "fasten" liebe wertlos , ist zwar gut und auch gesund, bei einem gesunden Geist, aber dann doch bitte mit Flüßigkeiten zu sich nehmen.

    Lieben Gruß
    Angelina







    Irgendwann bist du an einem Punkt an dem du begreifst, dass du nicht mehr zu kämpfen brauchst, weil es dich nicht weiter bringt.
    Du begreifst, dass du... nichts mehr tun kannst oder musst. Du kannst nichts erzwingen, wenn du das begreifst, fällt erst alles insich zusammen und dann ist Stille.
    Und dann wird plötzlich alles leicht und leer in dir. Du fängst an los zulassen, woran du dich geklammert hast, an Hoffnungen, Menschen oder Dinge aus deiner Vergangenheit, die du so nicht akzeptieren wolltest oder konntest.
    Du begreifst, dass du all das nicht mehr ändern kannst, egal, wie sehr du daran glaubst, egal, wie sehr du es dir wünscht. Egal, wie sehr du dagegen kämpfst. Egal, wie weh es tut.
    Was geschehen soll, das geschieht Was gehen will, das geht. Was bei dir sein will, das bleibt oder kommt aus freiem Willen zu dir zurück.
    Irgendwann sind die Schmerzen und die Angst loszulassen vorbei.
    Dann befreist du dich allmählich auch von Ängsten, Schuldgefühlen und Zwängen. Von allem was DICH festhält.
    Und du gehst deinen Weg, packst deinen Koffer mit dem, was übrig blieb: Ein Koffer voller Erfahrungen, Erkenntnisse und Erinnerungen.
    Dein Weg liegt vor dir, du siehst ihn noch nicht, aber du fühlst, es ist soweit,
    Du beginnst wieder – mit dem ersten Schritt!

  10. #10
    wertlos
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    Danke das ihr so "lieb" mit meinen wahnwitzigen Ideen umgeht...

    Natürlich ist mir bewusst, dass dieses Essverhalten weit ab von der "Norm" ist. Nur komme ich derzeit mit mehr/ häufiger überhaupt nicht klar, und der Versuch 2 mal pro Woche zu Essen ist total in die Hose gegangen. Mir ging es dabei wirklich sehr sehr schlecht und ich hatte auch das Gefühl, mein Körper war damit total überfordert (vielleicht auch nur Resultat weil ich psychisch damit nicht klar kam).
    Das war gar kein schönes Gefühl, als würde alles nur noch "Error" rufen und bald den Geist aufgeben... es hat mir riesen Angst gemacht (also wie es mir körperlich ging - hatte auch so wahnsinnigen Druck im Brustkorb, das ich fast nicht mehr schlucken konnte)...

    Okay, das ich Flüssigkeiten zu mir nehmen sollte, sehe ich absolut ein. Nur ist das alles irgendwie nicht so einfach... und zur Zeit schäme ich mich auch zu sehr um Hilfe anzunehmen... bin einfach wieder total "drin" in der ES...

    Das ich auf Dauer nicht so weiter machen kann, weiß ich, aber ich weiß gerade keinen Ausweg oder irgendwie eine Richtung wie es in der Zukunft weiter gehen soll/kann. Ich weiß nicht ob oder wie ich das in den Griff bekommen soll, ich hab keine Ahnung...
    eigentlich will ich den ganzen Sch.... ja gar nicht mehr!

    Nein ich hab meine Tage nicht und das ist auch, unter anderem, ein großer Punkt warum ich an der ES festhalte...


    Habe gestern mit meiner Mum mal so ganz nebensächlich über Psychatrien etc gesprochen. Ihre Haltung ist da total ablehnend und sie hat auch ganz klar gesagt, dass sie mich nie in eine Klinik einweisen würde. Das macht es irgendwie nicht einfacher, denn allein komme ich da nicht mehr raus. Aber wie sollte ich das ihr gegenüber rechtfertigen? Und wie sollte ich es anstellen, "ausfallen" zu dürfen?
    Ich verstehe ja auch ihre Meinung, dass sie von dem ganzen Psychomist nichts hält. Aber ich brauch bald jemanden der mir hilft und ob sie das nun gut heißt oder nicht, ohne Psychologische Hilfe wirds nicht gehen...
    Einfach nur doof... fühl mich gefangen, gefangen in einer Zwischenwelt, gefangen von meinen Zwängen, der ES und dann auch noch dem Gefühl ich würde mich gegen meine Mutter stellen wenn ich vor hätte in eine Klinik zu gehen. Ich will ja auch keinen enttäuschen, ich kann nicht mehr...

    ich will einfach nur das es aufhört und ich einen Weg finde, wie ich Leben kann (gesund leben, mich gut fühlen, freude am Leben haben, funktionieren) Sorry ich bin schon wieder abgeschweift...

  11. #11
    wertlos
    Zuschauer
    <- frägt sich gerade wie lange sie wohl "nüchtern/trocken" Antibiotika nehmen kann ohne das es extrem schlimm schädlich für den Körper ist

  12. #12
    †*~*Admiss*~*†
    Avatar von Angelina
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    Hi wertlos

    frägt sich gerade wie lange sie wohl "nüchtern/trocken" Antibiotika nehmen kann ohne das es extrem schlimm schädlich für den Körper ist
    Bitte wende Dich doch damit an Deinen Hausarzt vor Ort!
    Der wird Dir dann auch sicherlich liebevoll den Beipackzettel samt Inhalt übersetzen.

    Wir sind hier lediglich ein Selbsthilfeforum, und das setzt die Voraussetzung , dass jeder einzelne mit sich auch verantwortungsbewusst vorgehen kann und auch will!

    Wir sind hier nicht in der Lage, Dir auch nur Ansatzweise helfen zu können.

    Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem weiteren Weg!
    Lieben Gruß
    Angelina







    Irgendwann bist du an einem Punkt an dem du begreifst, dass du nicht mehr zu kämpfen brauchst, weil es dich nicht weiter bringt.
    Du begreifst, dass du... nichts mehr tun kannst oder musst. Du kannst nichts erzwingen, wenn du das begreifst, fällt erst alles insich zusammen und dann ist Stille.
    Und dann wird plötzlich alles leicht und leer in dir. Du fängst an los zulassen, woran du dich geklammert hast, an Hoffnungen, Menschen oder Dinge aus deiner Vergangenheit, die du so nicht akzeptieren wolltest oder konntest.
    Du begreifst, dass du all das nicht mehr ändern kannst, egal, wie sehr du daran glaubst, egal, wie sehr du es dir wünscht. Egal, wie sehr du dagegen kämpfst. Egal, wie weh es tut.
    Was geschehen soll, das geschieht Was gehen will, das geht. Was bei dir sein will, das bleibt oder kommt aus freiem Willen zu dir zurück.
    Irgendwann sind die Schmerzen und die Angst loszulassen vorbei.
    Dann befreist du dich allmählich auch von Ängsten, Schuldgefühlen und Zwängen. Von allem was DICH festhält.
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  13. #13
    wertlos
    Zuschauer
    Okay ja sorry... es tut mir leid

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